Bäcker Tim Büsch: Wenn der Arbeitstag beginnt, bevor alle anderen wach sind
Shownotes
Bäckerinnen und Bäcker üben einen der ältesten Berufe der Welt aus und trotzdem ist ihr Job bis heute unverzichtbar. Während die meisten von uns morgens noch schlafen, beginnt ihr Arbeitstag längst: Teige werden geknetet, Brote gebacken, Auslagen vorbereitet. Damit am Ende ganz selbstverständlich frische Brötchen und Brote in den Regalen liegen, steckt hinter den Kulissen harte Arbeit, viel Handwerk und ein Alltag, den die wenigsten wirklich kennen.
In dieser Folge sprechen wir mit Tim Büsch, gelernter Bäcker, Bäckermeister und Inhaber von Bäcker Schlüter. Er hat 2007 seine Ausbildung begonnen, anschließend in verschiedenen Betrieben gearbeitet und führt seit Mai 2019 gemeinsam mit seiner Frau die traditionsreiche Bäckereikette Schlüter, die es seit 1888 gibt.
Mit Tim sprechen wir darüber, wie der Alltag von Bäckerinnen und Bäckern wirklich aussieht, was gutes Handwerk ausmacht und wie es ist, den Job gleichzeitig aus der Perspektive des Bäckers und des Inhabers zu kennen. Außerdem geht es um die Herausforderungen, vor denen die Branche aktuell steht: Personalmangel, steigende Energiepreise und höhere Rohstoffkosten. Wie blickt man unter diesen Bedingungen in die Zukunft und was bedeutet das für das tradtionelle Handwerk?
Mehr Infos über Bäcker Schlüter findet Ihr auf ihrer Website und ihrem Instagram-Account.
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00:00:05: Der Beruf in unserer heutigen Folge ist einer der ältesten Berufe der Welt und trotzdem bis heute unverzichtbar, denn wir besprechen heute über den Beruf von Bäckerinnen und Bäckern.
00:00:15: Während die meisten von uns noch schlafen, stehen sie längst morgens in der Backstube, kneten Teige, schieben Brote und Brötchen in den Ofen und arbeiten daran dass morgens alles frische Regalen liegt.
00:00:25: Gleichzeitig steht die Branche vor großen Herausforderungen.
00:00:29: Personalmangel, steigende Energiepreise und höhere Rohstoffkosten.
00:00:33: Daher freuen wir uns sehr, dass heute Tim Bisch bei uns zu Gast ist, damit wir mit ihm über all diese Themen sprechen können.
00:00:39: Tim ist gelernter Bäcker- und Bäckermeister.
00:00:41: Er hat im Jahr seven Jahre seine Lehre begonnen.
00:00:50: Becker Stütter gibt es seit und achtundachtzig, und sie betreiben mittlerweile insgesamt siebzehn Filialen ins Schleswig-Holstein in Hamburg.
00:01:00: Tim und seine Frau sind die erste Inhabergeneration außerhalb der Familie.
00:01:05: Tim kennt also sowohl den Beruf von Bäckerinnen und Bäcker aus seiner eigenen Erfahrung als auch aus der Sicht, als Inhaber.
00:01:11: Daher freuen wir uns sehr, dass du heute da bist!
00:01:13: Lieber Tim, herzlich willkommen bei vom Nein to Life!
00:01:15: Ja
00:01:16: ich habe zu danken, dass ihr euch für unseren wunderschönen Beruf interessiert.
00:01:19: ja und ich freue mich auf eure Fragen.
00:01:22: Wir uns auf jeden Fall auch.
00:01:23: Auch von mir nochmal schön, dass Du hier bist.
00:01:24: Wir starten bei uns mal mit den drei schnellen Fragen.
00:01:27: deswegen verrat uns doch gerne mal zu anfangen.
00:01:29: was ist das schönste Teil an Deinem Beruf?
00:01:31: Als Bäcker oder auch als Inharper
00:01:33: Das Schönste jetzt eigentlich mit den eigenen Händen zu schaffen und damit vielen Kunden oder viele Menschen jeden Morgen einen Lächeln zu zaubern.
00:01:42: Und was fordert dich am meisten heraus?
00:01:44: Wir arbeiten natürlich mit sehr vielen Menschen zusammen, also man muss auch sehr viel die Gebenheiten eingehen.
00:01:49: Natürlich haben wir ein ultra operativen Job das heißt jeden Tag frische, frische Frische und mit Wechseln in Rohstoffe.
00:01:57: ja da sind so unsere Herausforderungen die Qualität jeden Tag rauszubringen.
00:02:02: Ja, da gehen wir nachher noch mal genauer drauf ein.
00:02:04: Was ist denn etwas was möglicherweise die wenigstens Menschen über den Job als Bäcker oder Bäckerin wissen?
00:02:09: Ich glaube dass viele Menschen denken das wir so ein angestauchtes Handwerk sind aber wir sind doch eine sehr moderne Handwerke
00:02:17: Spannend.
00:02:18: Lass uns da gerne direkt einmal tiefer reinsteigen, weil ich glaube genau das was du gerade meintest wenn man an Bäckerin oder Bäcker denkt haben viele direkten Bild im Kopf.
00:02:26: also bei mir persönlich ist auch irgendwie direkt so ihr steht früh morgens auf dann steht ja mit der weißen Bekleidung in der Backstube.
00:02:32: Schichtarbeit.
00:02:33: nimm uns doch mal mit.
00:02:34: wie sieht die Arbeit als Bäcker wirklich aus.
00:02:37: Also jetzt all die Bäckerein und Bäcker, die bei euch bei Bäcker-Stülter arbeiten.
00:02:41: wie sieht bei denen so ein Tag aus?
00:02:43: Wie muss man sich den Beruf vorstellen?
00:02:45: also wir setzen uns ja erst mal aus Bäckerei und Ponditorei zusammen ist bei uns tatsächlich so fifty-fifty deswegen muss ich sagen Bäcker und PONITORN.
00:02:53: aber im Prinzip setzt sich natürlich der Tag schon bei uns durch die Nachtarbeit und aber mittlerweile auch immer mehr durch die Tagarbeit zusammen.
00:03:00: Ich sag mal, wenn jetzt der erste Bäcker kommt morgen ist er kontrolliert erstmal die Backzettel.
00:03:05: Ja und dann geht es eigentlich schon los dass die Produkte vor allem rot natürlich also erst einmal verwoben werden geknetet werden dann werden die Grote auf gearbeitet und gebacken.
00:03:16: mittlerweile wird aber auch viele von ein auf den anderen Tag gemacht.
00:03:19: das heißt wir machen auch viel Vorbereitung schon in der Nacht oder auch am tag für den nächsten Tag genau.
00:03:25: und wenn dann quasi Tagesgeschäft durch ist, dann natürlich ein großer Part bei uns, die es auch immer mit sauber machen.
00:03:32: Also jeder der seine Arbeitsplatz verlässt, wo sie in Sauber gemacht haben und die Vorbereitung also das sind zum Beispiel Quellstücke so ein Fachbilder für alle Körner müssen bei uns mindestens vierundzwanzig Stunden eingeweicht werden Für den nächsten Tag quasi, sodass die Feuchtigkeit aus dem Korn oder dass Korn schon Mitfeuchtigkeit durchdrungen ist um nicht die Feuchtheit aus dem Brot zu ziehen.
00:03:53: nachher.
00:03:53: Wir haben Sehr sehr viele verschiedene Tätigkeiten, Ofenposten, Teigmacherposten und unheimlich vielfältig.
00:04:02: Und variiert das dann immer täglich durch?
00:04:05: Wer auf welcher Position arbeitet ist das Fest-Wer?
00:04:08: wo arbeitet?
00:04:08: teilt sich das Team dasselbe ein?
00:04:10: wie läuft es?
00:04:11: Also wir versuchen keine Wechselschichten zu haben, sondern eigentlich ist so.
00:04:15: Die, die in der Nacht schicht arbeiten sind eigentlich auch fast fest im Nachtschicht, auch um den Tagesablauf von denen da zu gewährleisten und die in einer Tagschicht sind in der Tagschichte und die Posten untereinander wechseln aber schon mal.
00:04:27: also ich bin immer ein Riesenfan davon wenn viele vieles können.
00:04:30: und ja so entsteht auch nicht so eine Monotonie.
00:04:33: oder also wir versuchen eigentlich immer Jemanden zu entwickeln, dass er immer mehr kann.
00:04:39: Und von wann bis wann gehen die Schichten?
00:04:40: Jetzt hast du gerade schon Nachtschicht, Frühschicht gesagt.
00:04:43: Was sind so die Uhrzeiten?
00:04:44: man startet?
00:04:45: Wann endet man da?
00:04:46: Also der Teigmacher ist eigentlich so immer mit der Erste.
00:04:48: Teigmaker und Ofenmann.
00:04:49: Die fanden unter der Woche um drei, zwanzig Uhr an am Wochenende um... ...einundzwanzig!
00:04:56: Genau.
00:04:57: Und dann kommen die Spannaufarbeitung, das ist dann so um ein bis zwei Uhr und dann kommt eigentlich schon fast die Spätschie.
00:05:05: Die Späkschie fängt bei uns von sechs bis acht Uhr morgens an.
00:05:09: Also im Prinzip haben wir keine vierundzwanzig Stunden aber wir haben so drei Tage sind schon zwanzig stunden ist eigentlich immer jemand in der Backstube.
00:05:18: Okay, Wahnsinn.
00:05:19: Spannend!
00:05:19: Und dann halt über einen Tag ein paar Stunden niemand quasi und dann geht's abends wieder los.
00:05:24: Genau, weil bei uns fängt es immer an, der Tagmacher kommt.
00:05:28: Dann wird gearbeitet bis, sagen wir mal, um die Uhr zu kommen.
00:05:33: Und dann ist natürlich noch die Putzschicht da, also die Bäckerinnen und Bäckern und Konditoren machen ihren Arbeitsplatz sauber.
00:05:42: Aber dann wird der Boden gewinnt und das machen wir jeden Tag.
00:05:45: Wenn die fertig sind, kommt schon fast drei Stunden später wieder den nächsten.
00:05:49: Wie hast du das selber erlebt als du als Bäcker gearbeitet hast?
00:05:52: Oder erlebst du es jetzt auch bei eurem Team wie man mit diesen Schichten klarkommt?
00:05:56: Man richtet dann wahrscheinlich sein komplettes Leben danach aus ne?
00:06:00: Also wenn man mitten in der Nacht arbeitet... hat man einfach einen ganz anderen Tagesrhythmus als der Großteil der anderen Menschen.
00:06:06: Genau,
00:06:06: in meiner Lehre zum Beispiel habe ich ja auch viel nachts gearbeitet.
00:06:09: Nacht ist natürlich so von der Anfahrt her und so wesentlich stressfreier und man muss sagen wenn man dann fertig ist mit der Arbeit denkt man okay ich hab jetzt meinen Tag für mich so, ich kann den frei gestalten und viele gehen jetzt erst zur Arbeit.
00:06:23: Ich kann natürlich meinen Tag freie einteilen was Arzttermine angeht oder im Allgemeinen in der Nacht schicht, zum Beispiel welche die dann zu Hause sind wenn mit den Kindern nur Frühstück wird und die gehen da ins Bett.
00:06:36: Ja ist einfach eine Einteilungssache und die anderen Schichten sind halt ganz normal.
00:06:40: das ist dann so wie jeder normale Arbeitnehmer sag ich mal.
00:06:44: und also für mich war die nacht immer ein bisschen die Nachtromantik.
00:06:48: also ich habe auch ne zeitlange München gearbeitet und dann bin ich so nachts durch die Münchner Innenstadt gelaufen um dann zur arbeit.
00:06:53: man muss sagen sehr sehr schön Also morgens sich die Stress zu haben im Berufsverkehr und das war wirklich toll.
00:06:59: Und wie viele Personen arbeiten bei euch in der Backstube ungefähr immer gleichzeitig?
00:07:04: Boah, gleichzeitig muss ich sagen habe ich noch gar nicht so gezählt aber ich schätze... Oder
00:07:08: insgesamt?
00:07:09: Also insgesamt sind es so vierzig ungefähr.
00:07:12: also setz dich zusammen aus Bäckerei und Konitorei, Snackabteilung Verpackung, wenn ja so kleine Kekse verpacken.
00:07:19: So vernachlässigt man manchmal wie viel Arbeit das eigentlich ist und Expedition also im Prinzip die Fahrer, die dann alles in die Ferien bringen genau.
00:07:27: Und jetzt ist es ja so dass du mittlerweile Inhaber bist von der Percari Schlüter und ich kann mir gut vorstellen, dass in dem Zuge sich deine Aufgaben eigentlich... ... komplett wahrscheinlich einmal verändert haben und du auch gar nicht mehr so viel Zeit in der Backstube verbringst.
00:07:39: Vielleicht machst du das immer sagen, wieviel Zeit du in der backstube oder im Büro verbringen ist... ...und wie sich generell deine Aufgaben verändert haben?
00:07:46: Ich fange mal vielleicht mit der Ausbildung dabei ganz normal jeden Tag so acht neun zehn Stunden, wie das halt dann ist in derbackstube Und über die Jahre bin ich immer ein bisschen mehr ins Büro reingegangen.
00:07:58: Man muss aber sagen, das Herz hängt eigentlich in der Bachstube ist aber leider Gottes durch die Übernahme sehr in den Background-Büro.
00:08:05: Geht halt nicht anders!
00:08:06: Aber trotzdem dass was auch sehr viel Spaß macht ist das Unternehmen zu entwickeln.
00:08:10: also die ersten zwei Stunden bin ich eigentlich in einer Bachstufe unterwegs, aber eigentlich so Absprache mit den Jungs und Mädels vor Ort und auch mal ein paar private Schwätzchen halten einfach zu gucken wie es den Leuten geht.
00:08:21: danach bin dann im Büro, trotzdem immer noch ansprechbar für die Backstube und die Konditoren.
00:08:28: Zwei Drittel des Tages mache ich operativ und ein Drittel eigentlich strategisch.
00:08:34: leider Gottes rückt das Strategische auch immer mehr in den Background weil wir operativ einfach immer mehr zu tun haben.
00:08:41: also Das sind auch aufgrund der Bürokratisierung und das wird immer mehr.
00:08:47: Dann kommt ein Brief vom Statistischen Bundesamt, dann hat man eine kurze Frist... ...und dann muss man den halt einfach direkt bearbeiten!
00:08:53: War es so schwierig, Entscheidungen des Handwerks hinter dir zu lassen?
00:08:56: Also da ich ja noch immer voll mit im Handwerk bin und sehr nah dran war das keine schwierige Entscheidung.
00:09:04: Es macht einfach sehr viel Spaß mit Menschen aus meiner Zunft sich zum geben.
00:09:09: Ja also ich bin ja immer noch Total nah dran und wir sprechen jeden Tag über Qualitäten, über Produktveränderungen.
00:09:17: Wir probieren viel aus... Man kann Ideen reinbringen, also super kreativ!
00:09:22: Und da wir in Familienunternehmen sind, sind wir auch super schnell.
00:09:26: Also wenn uns mal was gefällt, außen Büro kamen die jetzt zuletzt mit so einem TikTok Trend Dot Cake Da muss ich mich ja auch... Da muss sich mich ja noch nicht so alt, aber TikTok ist an mir vorbei gegangen.
00:09:38: irgendwie Aber hat unsere Lehrstudentin mir diesen Trend.
00:09:42: Wir haben das mal ausprobiert und haben drei Teile.
00:09:44: später hatten wir Dotcakes im Laden.
00:09:46: Und das macht dann Spaß, ne?
00:09:47: Das sind wirklich so spaßige Aktionen!
00:09:50: Und würdest du sagen dass sich dein Blick auf den Job von Bäckerinnen und Bäcker oder die gesamte Industrie verändert hat seitdem Du Inhaber bist und da vielleicht irgendwie mit einem anderen Blick drauf schaust?
00:10:00: Wie als Bäcker wird auch schon sehr sehr gerne aus.
00:10:03: Also, wir tauschen uns mit super vielen Bäckereien aus.
00:10:06: Ich telefoniere eigentlich jeden Tag mal mit einem Kollegen oder die rufen mich an und wir gucken dann dass wir Aufmaschinen, aufgegebenheiten auf Produkte.
00:10:18: Dass wir uns einfach austauschen und das wird immer stärker.
00:10:21: also das ist super.
00:10:23: Das ist der Superentwicklung.
00:10:24: Man muss einfach sagen ich glaube dass es Handwerken im Allgemeinen hat einfach goldene Boden und da muss man im Prinzip sein Ruf verziehen auch vor den Jungs und Mädels was sie hier so jeden Tag machen.
00:10:34: und ja die sind halt entlang der Wertschöpfung.
00:10:37: Machen die sehr viel.
00:10:39: aber im Prinzip Das Einzige, was wir nicht selber machen ist Mehlmalen.
00:10:43: Also in Dreidemahlen.
00:10:44: aber wir haben verschiedene Produkte und stellen diese Produkte her und verkaufen die auch noch.
00:10:51: also wir sind sehr weit an Wertschöpfungsprozess beteiligt Und im Prinzip sehen die Jungs mit jeden Tag was sie hergestellt haben.
00:10:57: Total
00:10:58: ja und ich muss sagen ich stell es mir total schwierig vor so dieses Sortiments zu entscheiden.
00:11:02: Was liegt in den Regalen?
00:11:05: Wie viel backe ich von denen Beutchen wie viele Torten stehen, hinter den Tresen und so weiter.
00:11:10: Also wie entscheidet ihr was das Sortiment ist?
00:11:13: Was ihr
00:11:14: verkauft?
00:11:15: Wir haben im Prinzip immer ein Standard-Sortiment.
00:11:17: Das war aber natürlich auch im Auge behalten.
00:11:20: Und da haben wir eigentlich jeden Monat Aktion.
00:11:23: also jetzt aktuell haben wir Donutwochen dann machen wir sechs verschiedene Donuts angelehnt an die BM wo wir jetzt nicht so erfolgreich waren.
00:11:30: ich glaube jetzt zunächst als nächstes kommt Blueberry & Friends.
00:11:35: also wir machen im Prinzip alle Drei Monate machen wir einen Sortimentsausschuss.
00:11:40: Da entscheiden wir Aktionen, die Aktion besprechen wir dann mit den Abteilungen, geben Produktvorschläge und dann dürfen die Abteilung quasi kreativ werden und uns gegen Vorschlägen machen Und dann entscheiden wir was mit ins Sortiment reingeht.
00:11:54: Wenn mal etwas super gut läuft, dann lassen wir es auch im Sortiment.
00:11:57: Aber wir wollen immer ein Wechsel haben von verschiedenen Produkten neben unseren Standardsortiment.
00:12:02: Die Menge ist aber noch die viel wichtigere Entscheidung weil davon hängt ja auch ab, was wir dann nachher über haben.
00:12:09: Da arbeiten wir tatsächlich mit TI mittlerweile, die uns einen Bestellvorschlag macht.
00:12:14: Wir geben dann Referenz-Tage an.
00:12:16: aber im Prinzip arbeiten wir da auch schon mit künstlicher Intelligenz.
00:12:18: das ist das, was ich zu Anfang gesagt habe.
00:12:20: also wir sind nicht so ein angestauchtes Handwerksunternehmen aus der Provinz sondern wir arbeiten auch mit modernster Technik.
00:12:26: Trotz dem kann ja die KI auch nicht alles vorhersehen als ich denke zum Beispiel so ans Wetscher oder irgendwie eine bestimmte Stimmung von den Kundinnen auch viel bei euch irgendwie übrig bleiben.
00:12:37: Was passiert dann damit?
00:12:40: Das, was die KI nicht hinkriegen und was danach erübrigt bleibt ist Sahne dürfen wir nicht weiter verarbeiten oder nicht weitergeben.
00:12:48: Sahne, Stücke die müssen entsorgt werden nachher.
00:12:51: Das ist aber das Einzige!
00:12:53: Alles andere findet irgendwie wieder in den Kreislauf zurück.
00:12:56: Brote werden teilweise wieder verarbeitet wir arbeiten sehr viel mit Tafeln zusammen also bei uns in jeden Tag Tafel und was noch übrig bleibt wird dann zu Futtermittel weiterverarbeitet.
00:13:06: genau das sind so Die Wege, die wir haben.
00:13:09: Cool!
00:13:09: Total schön zu hören.
00:13:10: Wenn wir da noch mal einen Schritt zurückgehen du meintest ihr entscheidet dann das Sortiment?
00:13:15: Dann steht fest was in gebacken wird und was ihr braucht.
00:13:18: Wie kommt es denn in der Backstube an?
00:13:20: also wie erfährt zum Beispiel der Teigmacher der als erstes in der backstube besteht welchen teig er jetzt an dem tag machen muss?
00:13:26: oder ist das für ihn recht klar?
00:13:37: Im Prinzip wird die vom Büro vorgegeben.
00:13:40: Also das, was die KI errechnet hat mit dem Bestellvorschlag wird dann übernommen oder auch angepasst.
00:13:46: Das ist was die Ki nicht kann, wo wir gerade drüber gesprochen hatten.
00:13:49: und dann wird so um darum, siebzehn dreißig ist der Backzettel für den nächsten Tag dann fix.
00:13:55: Der wird dann reingeben und das ist dann der erste Blick des Zeitmachers auf dem Backzeltel und am Planter seinen Tag
00:14:02: Spannend.
00:14:02: Und ich hatte dir gesagt an der Vorstellung schon, du hast im Jahr vor dem Jahr warst, deine Lehre begonnen.
00:14:06: Das heißt bis jetzt seit fast zwanzig Jahren in der Branche tätig.
00:14:09: Inwiefern wird zu sagen hat sich der Beruf in der Zeit verändert?
00:14:12: Merkst Du da Veränderung?
00:14:14: Ja tatsächlich bei uns ist ja dieser Fachkräftemangel also das ist ja ein bisschen Ding.
00:14:19: deswegen werden Backstuben immer moderner im Hinblick auf die Produktionsprozesse.
00:14:24: Das heisst dann nicht dass wir einfach eine Maschine reinglatschen und das Produkt kommt am Ende raus sondern wie investieren immer mehr in Arbeitsprozesse, in Bewegungsentlastung.
00:14:37: Damit wir die Mitarbeiter, die wir haben einfach sehr lange haben können.
00:14:41: Früher war es ein sehr körperlicher Beruf und da wird unheimlich lange gearbeitet, dass wir dort bortschrittlicher werden.
00:14:48: Was wird da zum Beispiel konkret gemacht?
00:14:50: Zum Beispiel Kuchen gestitten war früher extrem lauter Prozess, der sehr anstrengend war gerade fürs Handgelenk.
00:14:59: Das wird jetzt bei uns voll automatisch über eine Ultraschall-Scheidermaschine gemacht oder die Ofenbeschickung also in Prinzip wie die Brote in den Ofen kommen.
00:15:07: da gibt es mittlerweile auch automatisierte Prozesse wo man im Prinzip nur den Klopf guckt.
00:15:12: Also alles was qualitativ ist hat der Bäcker noch voll in der Hand.
00:15:16: Den Bewegungsprozess den automatisieren wir
00:15:20: Und es gibt ja aber auch mittlerweile, also jetzt nicht bei euch wie verstehe.
00:15:23: Aber in anderen Produktionen mittlerweile auch vollautomatisierte Produktion oder deutlich weiter automatisierte richtig wo das dann hauptsächlich Maschine läuft?
00:15:32: Genau absolut!
00:15:33: Ich will gar nicht gegen die Industrie sprechen.
00:15:35: Die Industrie muss es auch geben weil auch wir als Handwerksbäcker haben natürlich andere Preise wie die Industrien und das kann sich leider Gottes mich jeder leisten.
00:15:43: Aber die Industie kann nicht das abwickeln was wir abwickeln können.
00:15:47: Also im Prinzip auf Qualität.
00:15:49: Die Industrie ist halt star, die hat ja wie soll ich sagen so viel Automatisierung drinne dass sie soviel im Prozessdicherheit investieren und das geht bei unseren Rohstoffen die wir verwenden geht das gar nicht.
00:16:03: also unsere Rohstoffe sind viel anfälliger.
00:16:06: also da is einfach der Mensch und die Fachkraft gefragt.
00:16:10: aber man muss es manchmal ein bisschen hinterfragen sagen okay bezahle ich jetzt doch vielleicht den Euro mehr beim Bäcker und habe dafür wirklich einwandfreie Topqualität, die ja wie soll ich sagen auch mal in einem gewissen Grad schwanden kann weil wir einfach natürliche Prozesse haben.
00:16:27: Siehst du euer klassisches Handwerk bedroht durch Industrie?
00:16:31: Also hast Du Sorge dass ihr in zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren auch anders arbeiten müsst um konkurrenzfähig zu bleiben?
00:16:38: Also ich glaube wir arbeiten schon dran.
00:16:40: Also wir müssen unser angestochenes Image wieder ein bisschen... Wir müssen einfach gucken, dass wir als Arbeitgeber attraktiv sind.
00:16:47: Dass der Job attraktif ist.
00:16:49: Solange wir eine einwandfreie Top-Qualität liefern können haben wir auf jeden Fall den Daseinsberechtigung am Markt.
00:16:55: also die Industrie kann eine anständige Qualität aber bei Weitungen nicht die Qualität, die wir liefern könnten und auch nicht die Vielfalt, die ihr liefern könnt.
00:17:02: wenn wir unsere Hausaufgaben machen als Handwerksbecher dann haben wir eine gute Überlebens Chance Und sehe uns da eigentlich nicht bedroht.
00:17:11: Ob wir an den Prozessen arbeiten müssen, das machen und das machen wir.
00:17:14: Und ich glaube, da wird auch noch einiges auf uns zukommen.
00:17:18: aber das ist ja auch die Aufgabe von uns als Unternehmer und deswegen müssen wir daran arbeiten und es geht eigentlich immer so.
00:17:25: Wir haben wirklich mit enormen Herausforderungen in der Branche gerade zu kämpfen, also Stichwort Energiepreise steigende Rohstoffkosten Nachwuchsmangel usw.
00:17:33: Ich habe persönlich auch so ein bisschen das Gefühl, vielleicht ist es auch nur mein Bubble aber dass auch der Trends ein bisschen weggeht
00:17:37: von
00:17:38: ich frühstücke morgens Brötchen und abends dieses klassische Abendbrot.
00:17:42: Welche Entwicklung bereitet dir denn die größten Sorgen würdest du sagen?
00:17:47: Die größte Sorgen bereiten mir eigentlich dahingehend Fachkräfte zu kriegen.
00:17:53: Ja, Energiekosten, da stecken wir natürlich nicht so richtig drin.
00:17:57: Also das können wir nur bedingt beeinflussen.
00:18:01: Klar, wenn wir immer gucken ob es eigentlich bei all unseren Kosten... Wir müssen unsere Kosten im Griff haben.
00:18:06: die Entwicklung klassisches Frühstück oder klassisches Abendbrot Da müssen wir auch dran arbeiten dass das Abendbrott eigentlich wieder als vollwertige Mahlzeitware genommen wird.
00:18:16: und ja mit dem Frühstuck zum Beispiel Können wir uns auch darauf einstellen.
00:18:20: Wir stellen auch einen Granola her oder bieten als nächstes Monats Porridge an, also die größten Sorgen sind eigentlich der Fachkräftemangel.
00:18:28: Warum meinst du entscheidend sich so wenige junge Menschen für diesen Beruf?
00:18:31: Weil ich glaube unser Image ein relativ schlechtes Image ist.
00:18:35: Also alle finden Bäcker immer toll wenn man... Aber dann ist es schon im zweiten Satz so aber du musst nachts arbeiten und das ist so anstrengend.
00:18:44: und ja da müssen wir einfach daran arbeiten dass der Job Klar, der ist anstrengend und es ist auch Nachtarbeit da.
00:18:50: Aber es wird immer mehr geht in den Tag Es wird immer über Langzeitführungen in den Tage gearbeitet Und wir sind super technisch.
00:18:59: Also wir arbeiten mit toller Technik zusammen.
00:19:03: Wir müssen das einfach ein bisschen mehr nach außen kommunizieren.
00:19:05: Deswegen sitze ich hier unterhalb nicht mit euch.
00:19:09: Ja, sind wir sehr froh darüber.
00:19:10: Johanna und ich sind ja in Wedel aufgewachsen Und wir waren eigentlich jedem Lachspause immer bei der Bäckerei.
00:19:15: Hakrat Das ist auch eine kleine Handwerksbäckerei in wedel direkt und die musste dann Nachdem wir aus der Schule rausfahren.
00:19:22: also vielleicht liegt es auch an uns musste ausschließen und so geht's eben Fast ein Drittel der Betriebe im Bäckereihandwerk in den letzten zehn Jahren.
00:19:30: Was glaubst du denn was euch in der Bäckerer Schlüter gelingt trotzdem zu wachsen?
00:19:35: und das Handwerk beizubehalten?
00:19:37: Also wie Wie schafft ihr das?
00:19:39: Ich glaube, dass der Weg eines sehr kleinen Bäckers immer schwerer wird durch die Nebenanforderungen.
00:19:47: Man muss nachts in einer Bachstube stehen und die kleinen Bäcker verkaufen dann teilweise noch selbst mit ein super anstrengender Tag und da müssen sie sich abends noch ins Büro setzen und ich sage mal vorbereitende Buchhaltung machen.
00:20:00: Ich glaube wenn man sich als kleiner Bäcker sehr stark spezialisiert hat man eine gute Überlebensmöglichkeit bei.
00:20:07: Uns ist es ja, wir haben natürlich auch durch die gewisse Größe eine höhere Abnahme bei unseren Lieferanten und können dann andere Einkaufspreise realisieren.
00:20:18: Aber natürlich sind wir jetzt mit siebzehn Standorten kein großer Bäcker.
00:20:22: also da gibt's ja einige, die viel größer sind und die mit Sicherheit noch viel bessere Einkaufspreise haben wie wir.
00:20:28: aber wichtig ist einfach seine Trost in den Griff zu haben.
00:20:31: der kleine Bäcker hat auch oft Nachfolgeprobleme.
00:20:33: Also das ist gar nicht so dass viele kleine Bäcke aufhören müssen sondern das die Perspektive irgendwo fehlt, wer macht's mal danach?
00:20:44: Und dann wurde vielleicht auch über Jahre schon nicht mehr investiert und dann ist der Standort vielleicht auch nicht mehr so attraktiv.
00:20:50: Wir machen diesen Podcast ja auch dafür damit... junge Menschen oder auch jenes Alters, die sich neu orientieren wollen beruflich einen Blick in verschiedene Berufe bekommen.
00:21:01: Ein Blick hinter die Kulissen werfen können und vielleicht hören wir, wie es wirklich läuft im Beruf.
00:21:06: Wir haben viel über den Beruf gesprochen und du hast immer wieder angedeutet der Beruf hat deiner Meinung nach ein angestaubtes Image Und das ist eine der Gründe, weswegen es so ein Problem mit fehlenden Fachkräften gibt.
00:21:18: Du hast
00:21:19: dich aber für den Beruf entschieden und erlebst tagtäglich bei euch Menschen, die sich genau für diesen Beruf entschieden haben.
00:21:26: Deswegen was ist dein Plädoyer an junge Menschen?
00:21:29: Wieso sollte man sich für diesem Beruf entscheiden?
00:21:32: Was sind die tollen Seiten daran?
00:21:34: Vielleicht kann ich mal so vorab sagen also im Prinzip kann ich für jedes Handwerk sprechen Der Sandwerk hat goldenen Wohnen.
00:21:40: Jedes Handwerk ist irgendwie interessant über die Ausbildung, also nicht jeder muss studieren oder Abitur machen.
00:21:48: Also es ist immer schön wenn man das machen kann.
00:21:51: aber man muss vielleicht auch mal eine Ausbildung in Erwägung ziehen und vielleicht mal Praktikas machen und eine Ausbildung bietet einem nachher sehr viele Möglichkeiten.
00:22:01: Mit einer Ausbildung habe ich automatisch einen Schulabschluss.
00:22:05: Im Handwerk kann ich immer den Meister machen danach Meister ist gleichwertig mit einem Fachabitur.
00:22:12: Manchen Bundesländern sogar mit dem Abitur und ich kann dann damit studieren, also das ist auch der Weg den ich gegangen bin.
00:22:19: Also ich hatte nach der Schule keine Lust mehr irgendwie weiter zu machen und bin dann in die Ausbildung gegangen was ich arbeiten wollte, ich wollte das anpacken und hab da mein Meister relativ schnell gemacht.
00:22:29: Da habe ich mit meinem Meister Betriebswirtschaft studiert.
00:22:31: Genau!
00:22:32: Also einem stehen eigentlich so viele Möglichkeiten offen und was einem nachher mit Sicherheit auch helfen wird.
00:22:40: Und ja, das ist so im Allgemeinen natürlich.
00:22:43: Becker ist sehr interessant wie ich schon gesagt hatte extrem viele Prozesse entlang der Wertschöpfung und man sieht hat jeden Tag dass was man geschaffen hat es riecht immer gut bei uns in der Regel sind wir alle gut drauf.
00:22:55: Sehr schön!
00:22:56: Was muss man mitbringen um in diesem Buch wirklich gut zu sein?
00:22:59: Also würdest du sagen dass man bestimmte Talente dafür braucht oder ist das meiste eigentlich erlernbar in der Ausbildung?
00:23:05: Ich würde sagen, das habe ich glaube ich in meiner ersten Woche der Ausbildung in der Berufsschule gehört.
00:23:11: Aber das hab' ich mir irgendwie eingeprägt.
00:23:12: also eigentlich die Tugenden!
00:23:15: Die Tugende, die wir besonders lieben oder brauchen als Bäcker sind Fleiß-, Pünktlichkeit-, Zuverlässigkeit-, Sauberkeit- und Sorgfalt.
00:23:24: Das wenn man das mitbringt dann ist man auf der sicheren Seite und hat eine lebenslange Jobgarantie
00:23:33: Und gerade in Zeiten von KI und wo natürlich auch nicht sicher ist, welche Jobs werden wie bestehen bleiben.
00:23:39: Wie ich mir relativ sicher das all diese handwerklichen Berufe, die du ja auch schon angedeutet hattest, berufe sind, die jetzt erstmal nicht als erstes wegfallen werden.
00:23:46: Deswegen auf jeden Fall eine total sichere Jobwahl.
00:23:49: Lass uns noch mal kurz ein bisschen genauer über die Ausbildung sprechen.
00:23:52: Wie läuft sie ab?
00:23:53: Wie lang dauert die?
00:23:54: Was gibt es da für Möglichkeiten?
00:23:56: Also in der Regel dauert ihre Ausbildung drei Jahre.
00:23:59: Wenn man eine gewisse Vorbildung hat, kann man auch verkürzen.
00:24:01: Auch zwei Jahre oder ein gewisses Alter erleben wir immer mehr dass etwas ältere sich für den Beruf entscheiden.
00:24:07: und ja wenn besondere Leistungen erzielt werden in der Berufsschule gibt es noch mal eine Verkürzung.
00:24:13: eigentlich bin ich aber ein Freund davon wenn man die drei Jahre durchzieht weil in den drei Jahren lernt man anhand eines Ausbildungsrahmenplanes lernt was man halt lernen muss für den beruf und man kriegt auch Einblicke in Konitorei so ein bisschen ins Neck.
00:24:27: das ist schon sehr interessant.
00:24:28: Also das ist alles festgelegt und arbeitet mit der Berufsschule zusammen.
00:24:32: Ich glaube, im ersten Jahr sind es zwei Tage in Berufsschuhe drei Tage Betrieb was ein bisschen schade ist.
00:24:38: aber wir haben so eine Sondergenehmigung.
00:24:40: In der Regel gehen die jungen Menschen ja so mit sechzehn-sebzehn in die Ausbildung Aber wir haben ja das Jugendarbeitsschutz gesetzt.
00:24:48: da halten wir uns auch streng nach.
00:24:50: also im Prinzip dürfen sie dann noch nicht so in der Nacht arbeiten erst wenn sie dann achtzehnten sind.
00:24:56: Und wie geht es dann danach weiter?
00:24:57: Dann hat man wahrscheinlich, wenn man glückert wird von seinem Ausbildungsbetrieb auch übernommen und dann gibt es sowas wie eine Karriereleiteroption verschiedene Möglichkeiten in der Backstube.
00:25:11: Es gibt super viele Positionen.
00:25:13: gerade jetzt wollen nicht mehr so viel Verantwortung übernehmen.
00:25:17: deswegen ist für junge Leute die Verantwortung über nehmen möchten Echt viele Möglichkeiten.
00:25:23: Ich sagte gerade schon, mit der Ausbildung kann man nachher den Meister machen.
00:25:27: Man hat doch keine Gesellenjahre mehr.
00:25:29: Das heißt, man könnte sofort dem Meistermachen, könnte damit studieren.
00:25:33: Man kann aber auch gegen klassischen Weg eingehen ohne Meister.
00:25:38: Karriereleiter quasi bei uns im Betrieb anstreben und dann gibt es... Es gibt Schichtleiter, es gibt Postenleiter Es gibt auch ein Produktionsleiter, also das sind so verschiedene Karriere-Stufen die man ich sage mal mit viel Einsatz und Verständnis relativ einfach erreichen kann.
00:25:58: Vielen Dank für's hier, lieber Jim.
00:26:00: Wir haben jetzt wie zu Anfang auch noch drei schnelle Fragen zum Schluss und die erste lautet was dein abschließender Ratschlag ist für alle, die jetzt auch überlegen Backorder Bäckerin zu werden
00:26:09: Einfach bei uns anrufen oder vorbeikommen oder bei dem Handwärtsbetrieb der gerade so energieend ist Und mal ein zwei drei stuppertage machen sich das angucken ja sich dafür begeistert.
00:26:22: Und gibt es einen Aspekt des Berufes, den wir deiner Meinung nach jetzt noch nicht beleuchtet haben?
00:26:26: Gibt es irgendeinen Punkt der dir noch wichtig ist, den Zuhörerinnen und Zuhäuern mitzugeben.
00:26:31: Also der Beruf des Beckers oder auch der Konditorin ist sehr vielfältig und man muss auf viele Gelegenheiten Qualitätsschwankungen eingehen, viele Entscheidungen treffen.
00:26:44: und ja das ist sehr interessant würde ich jedem empfehlen das zu tun.
00:26:49: Ja, ich hab auch schon wieder sehr viel Lust auf den Job bekommen muss ich sagen.
00:26:52: Es geht mir bei sehr vielen Interviews tatsächlich so.
00:26:54: und jetzt wollte die abschließende Frage an dich wir würden gerne unseren Podcast immer so positiv und fröhlich wie möglich abschließen in der aktuellen weltpolitischen Krise.
00:27:03: also was gibt dir denn Hoffnung in deinem Job Alltag?
00:27:07: Und was liegt irgendwie gute Stimmung an dem Tag?
00:27:10: Also wir als Bäcker Schülker nehmen uns eigentlich das was unser meisten Spaß machen ist ja unmer mit Kindern.
00:27:16: Wir haben jede Woche haben wir eine Schuhklasse hier, der über die Backstube zeigt und mit der wir backen.
00:27:21: Und das ist ne Riesennachfrage da und das Interesse ist riesengroß!
00:27:26: Wir wollen eigentlich immer mehr jungen Menschen zeigen was wir da eigentlich tun.
00:27:31: Das Lächeln der Kinder verzaubert uns jedes Mal und lässt alle Sorgen hinter uns.
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